Polaroid’s dead – but wait!

Klassische Filmformate sterben aus, spätestens durch die Pleite des US-Teils von Kodak dürfte das jedem Foto-Begeisterten klargeworden sein.

Polaroid und Kodak hatten den Sprung in die digitale Ära verschlafen bzw. schlicht ignoriert, dabei hält Kodak immerhin das Patent für das erste digitale Bild überhaupt.

Polaroid, inzwischen durch einen neuen Investor aufgekauft, setzt nun wieder auf “Instant Prints” – ganz wie früher, nur eben doch digital. Die Polaroid Z340 kommt mit SD-Karten-Slot und eingebautem Drucker, der die Fotos auf “Zink”-Papier (eine Eigenkreation der Firma, Fotopapier, das ohne Tinte auskommt) ausdrucken kann – wahlweise mit dem klassischen Polaroid-Rahmen oder ohne. Auf der SD-Karte lassen sich auch Videos aufzeichnen (die dann natürlich nicht gedruckt werden können) – die Kamera verfügt, polaroiduntypisch auch über eine Zoomfunktion, und ein Blitz ist, wie bei den letzten analogen Modellen auch, schon eingebaut.

Zu haben gibts das Ding seit einiger Zeit bei Photojojo oder inzwischen auch über Amazon
für etwa 230 Euro. Spannenderweise ist das Verbrauchsmaterial für die Kamera nicht wesentlich günstiger als die Restbestände an Polaroid-Film, die derzeit bei ebay feilgeboten werden – mit Kosten von etwa 60-70 Cent pro digitalem Sofort-Bild ist je nach Händler zu rechnen.

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Erweiterte Abfrageregelung

Bereits in diesem Jahr soll auf Wunsch der Bundesregierung mit der Neuregelung der Organspende in Deutschland begonnen werden. Nach Inkrafttreten des Gesetzes im kommenden Sommer sollen die Krankenkassen als “verlängerter Arm” künftig in regelmäßigen Abständen die Versicherten in Form eines Anschreibens bitten, Ihre Meinung zur Organspende zu dokumentieren – als Ankreuzbogen à la “ja, nein, vielleicht“. Auch das explizite Aufführen nur bestimmter Organe oder das explizite Ausschließen soll mit Hilfe des Antwortbogens möglich werden.

Ziel ist außerdem, die Spendebereitschaft auf ohnehin verfügbaren Ausweispapieren zu dokumentieren. So besteht seitens der Bundesregierung der Auftrag an die verantwortlichen Firmen, die Möglichkeit einer Speicherung auf der neu eingeführten elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zu prüfen. Alternativ könnte der Wille zur Organspende wie in den USA üblich auf Führerschein oder Personalausweis vermerkt werden.

Mithilfe dieser Regelung erhofft sich Gesundheitsminister Bahr, die Zahl der Spender und Spenden in der BRD zu erhöhen. Laut SpOn-Angaben sind derzeit etwa 2 Drittel der Deutschen bereit, einer Organspende zuzustimmen, jedoch haben nur ca. 20 % dies auch mit einem Organspendeausweis dokumentiert. Bis zum Inkrafttreten der elektronischen Speicherung wird der Spendewille mit dem Organspendeausweis erfasst. Dieser ist über das Online-Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf www.organspende-info.de erhältlich. Das PDF kann direkt am PC ausgefüllt und ausgedruckt werden; es erfolgt keine Online-Speicherung der Daten.

Insgesamt bedeutet der Kurswechsel der Bundesregierung, weg von der “reinen” erweiterten Zustimmungsregelung, sicher einen Schritt in die richtige Richtung. Kritikern dürfte diese Neu(er)fassung jedoch längst nicht weit genug gehen. Ein wirklicher Anstieg realer Organspenden wird sich damit wahrscheinlich erst erzielen lassen, wenn weiter vehement Aufklärungsarbeit geleistet wird, und wenn die Spendebereitschaft denn auch wirklich auf einem Ausweispapier oder der eGK erfasst wird – und der Organspendeausweis nicht, wie bei so vielen “Spendewilligen” zu Hause in der Schublade verstaubt.

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Wo der Tod wohnt…

…wehren sich die Anwohner – per Anwalt. Im Hamburger Stadtteil Langenbek will das Deutsche Rote Kreuz ein Hospiz errichten – das ist den Anwohner offenbar sauer aufgestoßen. Proteste formierten sich, Rechtsanwälte wurden eingeschaltet, einige Anwohner fürchten um den Wert ihres Grundstücks. Jetzt wurde vorgeschlagen, Sichtschutzzäune um das Grundstück herum anzulegen, so als wolle man den spielenden Kindern den Anblick ersparen…. Soweit ist es also gekommen mit unserer Gesellschaft – wer stirbt, gehört nicht mehr dazu. Ein faszinierender Auswuchs der Berührungsängste “moderner” Menschen.

Lesenswerte Kolumne Glosse im SpOn dazu!

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Kostenloses EKG-Interpretations-Training

In Österreich macht man sich offenbar Gedanken um effektiveres eLearning. Auf dem noch jungen Blogportal ekg-training.at kann man seine eigene Wahrnehmung ein bisschen schärfen und gezielt anhand von Fallbeispielen die Interpretation von verschiedenen EKGs üben. Die Seite richtet sich dabei genauso an Rettungsdienstpersonal wie Medizinstudenten als auch Krankenpfleger und (Fach)ärzte – die entsprechende Lernkontrolle erfolgt direkt online, über eine Kommentarfunktion unter den Fallbeispielen können Fragen diskutiert werden.

Ich sage: prima Idee, absolut zu empfehlen! Danke an Tristan für den Link!

[via rettungsdienst.de]

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Software-Shop Uni Bonn

Liebe Mitstudenten da draußen!

Ich habe in letzter Zeit für meinen Geschmack zu oft den Satz ”richtiges Office ist mir zu teuer!” gehört. Ich möchte hier mal mit einem weit verbreiteten Irrtum aufräumen.

Es ist richtig, Microsoft Office Home and Business 2010 kostet selbst im günstigen Online-Versand derzeit über 250 Euro. Leider sind in der (mit etwas mehr als 80 Euro immer noch teuren) “Home and Student”-Version aber nicht alle hilfreichen und nützlichen Programme enthalten – vor allem Outlook vermisst man schmerzlich!

Es gibt zwei Alternativen:

a) Sofern ihr als Doktorand an einem Institut der Uniklinik arbeitet, gibt es evtl. die Möglichkeit, eine Institutslizenz zu bekommen. Fragt dazu am Besten mal in eurer Arbeitsgruppe nach. Schreibt ihr eine statistische Arbeit, dann stellt die Uni euch womöglich entsprechende Software für die Bearbeitung der Daten zur Verfügung, ggf. auch Excel. Hier hilft die Statistische Beratung des IMBIE weiter. Wenn ihr Glück habt, kommt ihr so kostenlos an die Software, die ihr dann je nach Lizenz auch privat nutzen könnt.

b) Das Hochschulrechenzentrum der Uni Bonn hat einen Kooperationsvertrag mit der Asknet AG abgeschlossen, die für die Uni einen Software-Shop betreibt. Darin erhaltet ihr als Studenten oder Institutsangehörige nochmal verbilligte Versionen aktueller Software – nochmal zum direkten Vergleich: die “Home and Student”-Version von Microsoft Office kostet im freien Handel 85 bis 139 Euro, hat aber nichtmal Outlook oder Access an Bord. Im Softwareshop bekommt ihr Office 2010 Professional Plus (mit ALLEM) für 59 Euro zzgl. Versand! Mac-Versionen gibts auch.

Noch Fragen? Nein? Danke. ;)

Und wem das als Investition für sein ohnehin jahrelanges Studium nun zuviel sein mag, nun gut, plagt euch bitte weiter mit OpenOffice rum…

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Der Countdown läuft…

Am 1. März eröffnet unser Partner alarmtrakt.de seine Niederlassung in Bonn. Auf der Seite könnt ihr schon einmal erste Eindrücke gewinnen. Das Sortiment des Online-Shops wird dann erstmals auch begeh- und ausprobierbar. Wir freuen uns jetzt schon auf die baldige Eröffnung!

 

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Bloggst du noch oder lebst du schon?

Der ein oder andere mag den Hintergrund des neuen Layouts für Ikea-inspiriert halten, mir egal.
Ich finde, es war dringend an der Zeit, die Seite hier mal wieder ein wenig aufzuhübschen.

Allzuviel vorweg nehmen, was das neue Jahr so bringt, möchte ich an dieser Stelle eigentlich noch nicht. Aber das neue WP-Theme war sicher nicht die lezte Änderung auf der Seite.

stay tuned.

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Duale Reihe Anamnese und Klinische Untersuchung

Machen wir uns nichts vor: der Untersuchungskurs ist oft nur mäßig vorbereitet, er wird von vielen Kliniken eher stiefmütterlich behandelt. Das dürfte nicht nur ein hiesiges Phänomen sein. Wer sich fundierter auf die einzelnen Fachbereiche und die speziellen Untersuchungstechniken vorbereiten will, für den gibt es ein paar “Standardwerke”, den Bates zum Beispiel – Viele schrecken aber vor dem Gewicht eines solchen Wälzers zurück. Inzwischen gibt es aus der Dualen Reihe von MLP auch einen entsprechenden Band Anamnese und Klinische Untersuchung, der die Inhalte auf knappen zweieinhalb Regalzentimetern doch recht übersichtlich komprimiert, dabei aber m.E. nicht zu oberflächlich wird. Mit dabei ist auch eine CD mit Auskultationsbefunden (“normal” UND pathologisch).

Wem die schlappen 45 Euro für das Buch zu viel sind, dem sei ein Besuch in der ULB ans Herz gelegt…da gibt’s das Werk nämlich auch.

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Günstige Kontaktlinsen online bestellen

Als Student hat man es nicht leicht. Kaum hat der Monat angefangen, wird das Geld auch schon wieder knapp. Da ist Sparen angesagt, sofern man nicht regelmäßige Geldspritzen von den Eltern erhält. Wer auf eine Sehhilfe angewiesen ist und da gerne mal zu Kontaktlinsen greift, der kann da schon mal richtig in Schwierigkeiten geraten. Schließlich sind Kontaktlinsen – anders als Brillen – mit laufenden Kosten verbunden.

Aber es gibt Möglichkeiten auch als Student nicht auf die kleinen Sehhilfen verzichten zu müssen. Online-Shops bieten Kontaktlinsen oft um einiges günstiger an als der stationäre Optiker. Bei Mister Spex kann man zum Beispiel bis zu 60 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller sparen. Und das bei Kontaktlinsen ebenso wie bei den Pflegemitteln. Rechnet man sich das mal auf ein Jahr hoch, dann ist das doch eine schöne Summe, die man dann wieder für andere Dinge wie zum Beispiel die Bücher fürs neue Semester verwenden kann.

Allen die dem Kauf von Kontaktlinsen übers Internet noch skeptisch gegenüberstehen, kann ich nur sagen: es lohnt sich wirklich. Die Preise sind günstig und man hat dennoch keine Einbußen in der Qualität. Die Kontaktlinsen stammen von bekannten Herstellern wie Ciba Vision, Wöhlk (Zeiss) und Cooper Vision. Zudem bietet Mister Spex einen umfangreichen Service. Produkte mit denen man nicht zufrieden ist, kann man innerhalb von 30 Tagen problemlos wieder zurückschicken. Sowohl der Versand wie auch der Rückversand sind kostenfrei. Bei Fragen erreicht man über eine ebenfalls kostenlose Hotline kompetente Optiker, die einem weiter helfen und einen beraten.

Neben Kontaktlinsen erhält man hier auch Brillen namhafter Labels und Designer, die ebenfalls sehr günstig sind.

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Meisterretter-Cartoonkalender 2012

Ab sofort ist der Kalender “Zwölf” aus meiner Cartoonserie “Die Meisterretter” bei mir vorbestellbar. In Zusammenarbeit mit alarmtrakt wird er in diesem Jahr in einer limitierten Auflage produziert und zum Schnäppchenpreis von 13,90 € feilgeboten. A3 im Hochformat, 12 farbige Cartoons und ein ausführliches Kalendarium mit reichlich Platz zum Vermerken von Geburtstags-, Urlaubs- und Zahnarztterminen. Viel Spaß beim Durchblättern!

1108 Kalender_2012_v9-1 (Interessenten können sich hier in den Kommentaren oder per E-Mail an sven[at]web-rettung.de an mich wenden)

Update: Ab sofort ist der Kalender nicht mehr nur per Mail, sondern auch online im alarmtrakt-shop vorbestellbar. Die Auslieferung erfolgt dann ab dem 14.11.!

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