Das NRW-Konzept des "Behandlungsplatz 50" (= Kräftekontingent zur Versorgung von mindestens 50 Patienten innerhalb einer Stunde bei einem Großschadensereignis) sieht verschiedene räumlich voneinander getrennte Arbeitsbereiche vor. Dabei werden Patienten verschiedener Verletzungsgrade entsprechenden Kategorien zugeordnet, die mit jeweils unterschiedlichen Kräften und Hilfsmitteln versorgt werden können, um eine möglichst große Anzahl Personen zu retten.
Um einen möglichen theoretischen Aufbau verschiedener Bereiche zu üben, bot es sich an, ein wetterunabhängiges Planspiel aus Papier zu nutzen. Zwar ist der Aufwand zur Vorbereitung etwas größer, als wenn man dafür "nur" die Fahrzeuge aus der Halle auf ein geeignetes Gelände bewegen müsste, dafür kommt man schneller zu einem sichtbaren Ergebnis, und dieses lässt sich auch viel leichter und viel flexibler in der Gruppe diskutieren.
Das folgende Video ist nicht etwa, wie böse Zungen behaupten würden, eine Image-Kampagne fürs DRK, und es ist auch kein Fake, wie manche sicher einwerfen werden, das lief tatsächlich so über die Fernsehschirme. Und ich bekomme das kalte Grausen. Ulf hatte ja schonmal angedeutet, dass es sinnvoll ist, Schülern Erste Hilfe nahe zu bringen, aber dann doch auch bitte richtig. Interessant auch, dass kein Arsch Redakteur vorher prüft, ob die Aussagen denn so auch stimmen. Eine zweite Meinung schadet ja bekanntlich nie. Zumal die Lehraussagen der Arbeitsgemeinschaft Erste Hilfe auch sicher über Google zu finden sind.
Wie in jedem Jahr wird die Notarztfortbildung wieder mit einer praktischen Übung für die angehenden Notärzte abgeschlossen.
Die Cojobo-RUD-Gruppe sucht noch freiwillige Verletztendarsteller für den Tag. Infos gibts entweder direkt bei Markus oder auf der Homepage, da findet ihr auch Fotos von der Veranstaltung aus den letzten Jahren.