Artikel-Schlagworte: „Patient“

Ich kriegs Kotzen!

Sven Funke | Sonntag, 7. Februar 2010

Das folgende Video ist nicht etwa, wie böse Zungen behaupten würden, eine Image-Kampagne fürs DRK, und es ist auch kein Fake, wie manche sicher einwerfen werden, das lief tatsächlich so über die Fernsehschirme. Und ich bekomme das kalte Grausen. Ulf hatte ja schonmal angedeutet, dass es sinnvoll ist, Schülern Erste Hilfe nahe zu bringen, aber dann doch auch bitte richtig. Interessant auch, dass kein Arsch Redakteur vorher prüft, ob die Aussagen denn so auch stimmen. Eine zweite Meinung schadet ja bekanntlich nie. Zumal die Lehraussagen der Arbeitsgemeinschaft Erste Hilfe auch sicher über Google zu finden sind.

Herzlichen Dank an Max für den Link!

Korrekturen nach dem Klick.

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Einige kurze Fragen – an einen Studiengang

Sven Funke | Montag, 13. Juli 2009

Man hört es ja alle naselang. Die Medizin wäre schon immer einer der verschultesten Studiengänge schlechthin gewesen. Vollgestopfte Lehr- und Stundenpläne, überfüllte Kurssäle, viele Studenten, die irgendwo auf der Strecke bleiben.

“Ist das so? Muss das so..?”

(© Wir Sind Helden)

Aber warum denn eigentlich?

Wieso sind die Universitäten so überfüllt, obwohl es doch schon einen unglaublichen NC an den meisten gibt?

Wieso wird nicht die persönliche Eignung für das Studium und das Fach als solches von den Studenten oder der Uni infrage gestellt?

Wieso erscheint es nicht manchen Leuten sinnvoll, einen Menschen, der die notwendige menschliche Reife und die Motivation, ein anstrengendes Studium auch im fortgeschrittenen Alter noch durchzustehen, weil er einen gesunden Idealismus mitbringt, einem Bewerber vorzuziehen, der zwar fachlich kompetent erscheinen mag, menschlich jedoch in seiner Persönlichkeitsentwicklung nie über die Pubertät hinausgekommen oder woanders auf der Strecke geblieben ist?

Wieso wird das Auswendig-Lernen, das in der Schule inzwischen längst verrufen ist, weil der mündige Schüler ja Zusammenhänge begreifen soll, zum Maßstab dessen, wie sich Stoff für die vollgestopften Multiple-Choice-Klausuren aneignen lässt?

Wieso findet so wenig Vernetzung, so wenig Kommunikation zwischen den einzelnen Fächern statt? Wieso hört man in den Vorlesungen eines Biologen, eines Biochemikers und eines Histologie-Profs im Abstand von 2 Wochen exakt die gleichen Sätze mit exakt den selben Abbildungen aus exakt den selben Lehrbüchern, obwohl alle genau wissen, dass dies auch in den anderen Fächern zum Lehrplan gehört?

Wieso kommt niemand auf den Gedanken, dass die inhaltliche und didaktische Qualität einer Vorlesung direkt proportional zur Zahl ihrer Besucher sein könnte?

Wieso sind zusätzliche Anmeldetermine für viele Fächer nötig, obwohl es zentrale Anmeldungen zu allen Fächern gibt?

Wieso ist es nicht möglich, die zentralen Anmeldungen für alle Studenten des Semesters zu den Kursen im Folgesemester auch so anzulegen, dass die zusätzlichen Anmeldetermine zu bestimmten Fächern, an denen eh fast alle Studenten mit der Klausurvorbereitung beschäftigt sind, oder auf die nur mit einem 3×6cm großen Aushang am schwarzen Brett hingewiesen wird, wegfallen?

Wieso wehrt sich niemand mehr gegen Studiengebühren?

Stellt sich niemand wirklich die Frage, warum so viele Studenten den Kram irgendwann einfach hinschmeißen und das Studium abbrechen?

Es wird Zeit.

Mensch bleiben

Sven Funke | Freitag, 10. Juli 2009

Sofern man als Medizinstudent einige Grundwerte verstanden hat, und sich danach ausrichten möchte, wird man sich wohl unweigerlich einmal mit dem Satz auseinandersetzen müssen, der irgendwie nach katholischem Krankenhaus im Schwarzwald klingt:

“Wir behandeln die Menschen, nicht die Krankheiten!”

So ehrenvoll dieses Ziel erscheinen mag – wird man es immer jemals erreichen können?

Eine mehr als gewichtige Frage, wenn man sich einmal vor Augen führt, was auf einen zukommt, wenn erst einmal das Studium abgeschlossen ist.

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Vortragsreihe “Medizin 21″

Sven Funke | Montag, 6. Juli 2009

Das Studiendekanat lädt die angehenden Mediziner zu einer Vortragsreihe unter dem Titel “Medizin 21 – Medizinische, rechtliche und sozialwissenschaftliche Herausforderungen einer Medizin des 21. Jahrhunderts” ein.

An drei Abenden im Juli finden im neuen Lehrgebäude auf dem Gelände der Uniklinik (direkt neben dem Parkhaus Nord) Vorträge mit anschließender Diskussionsrunde statt, die sich eben insbesondere an Medizinstudenten richten. Der Eintritt ist frei.
Die Themen lauten im Einzelnen (Termineinträge nach dem Link):

Weitere Informationen gibt es auf der Seite
www.ukb.uni-bonn.de/medizin21

Ewig un(d) sterblich

Sven Funke | Montag, 6. Juli 2009
15. Juli 2009
19:30

Wenn Tod und Trauer uns ereilen.
Ein kulturwissenschaftlicher Beitrag zum
professionellen Umgang mit dem Unausweichlichen

Dr. Silke Kral, M.A., Kiel

Referat mit anschließender Diskussion und gemütlichem Ausklang,

aus der Reihe “Medizin 21 – Medizinische, rechtliche und sozialwissenschaftliche Herausforderungen einer Medizin des 21. Jahrhunderts”.

Der Vortragsabend findet im Neuen Lehrgebäude der medizinischen Fakultät statt (direkt neben dem Parkhaus Nord auf dem Gelände des UniKlinikums BN), der Eintritt ist frei.


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